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Datum: |
05.02.2010 |
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Ort: |
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Berichte: |
Brummer-Bericht |
Brummer-Bericht
Mit einem hochkarätigem
Galaabend warteten die Brummer zum unumstrittenen Höhepunkt ihrer
Sitzungskampagne auf. Im prunkvollen Friedrich-von-Thiersch-Saal des
Wiesbadener Kurhauses wurde ein unvergleichliches Programm mit
Spitzenrednern, Gardetanzmeistern und brasilianischen Showeinlagen
geboten. Pünktlich um 19.33 Uhr machte Harlekin
Dr. Karl-Heinz Ehmig
dem Publikum seine Aufwartung und verteilte traditionell seine
langstieligen Rosen. In diesem Jahr nicht rückblickend, sondern eher in
leisen Tönen schauend auf das aktuelle Zeitgeschehen, richtete der
dichtende Dentist und langjährige Brummeraktive seine Eröffnungsworte an
das Publikum. Danach zog der Elferrat in Begleitung des
Fanfarenzugs Castellum
und den
Gardetänzerinnen der Rot-Weißen Funken
in den voll besetzten Saal ein.
Sitzungspräsident Thomas März
vereidigte gewohnt charmant das närrische Auditorium und besang mit der
Narrenschar den Wunsch „Alles was ich will auf Erden, ist ein richtger
Brummer werden...“ Mit ihrem preisgekrönten Gardetanz und den funkelnden
Kostümen ließen die Rot-Weißen
Funken aus Frickhofen
den Saal im Glanze erstrahlen. Mit gewohnt schnodderiger Schnauze in
seiner beliebten Rolle als Hausmeister zeigte sich der erste Redner des
Abends Peter Beck
in Hochform. Stimmungssänger
Oliver Mager holte die
Narrenschar von den Stühlen und lud mit seiner „Pappnas“ zum Schunkeln
und Mitmachen ein. Die hintergründigen Spitzen des charismatischen
Redners Jürgen Dietz
als „Bote vom Bundestag“ reflektierten das politische Zeitgeschehen in
zündender Perfektion. Das närrische Auditorium bedankte sich bei dem
beliebten Redner für seinen Jahr um Jahr präsentierten Spitzenvortrag
mit stehenden Ovationen. Mit einem Showtanz der Superlative zeigten die
Ragazzi´s aus
der Limburger Tanzschule Josat Dörr, dass ihnen der Titel als „Deutscher
Meister im Showtanz“ zu recht verliehen wurde. Ein Feuerwerk aus
Schauspiel und professionellen Tanzeinlagen wurde mit der Nummer „Ups,
die Krone ist weg“ entfacht. Hildegard
Bachmann, ein Urgestein der Fastnacht, ließ
mit Ihrem Vortrag kein Auge trocken. Die sympathische Mainzerin, die
sich als gebürtiges Wissbadener Mädche outete, durfte auf der
Brummerbühne nicht fehlen. Erstmals auf der Brümmerbühne zeigten sich
hingegen die drei Tenöre des Heddemer Dreigestirns. Mit
ihrem gewaltigen Playbackprogramm rissen sie das närrische Auditorium
von den Sitzen und mussten den lautstarken Zugaberufen des Publikums
Rechnung tragen. Ein bombastischer Einstieg, der darauf hoffen lässt,
diese jungen Künstler in den kommenden Jahren gerne wieder willkommen
heißen zu können. Schlag auf Schlag folgte ein Höhepunkt dem nächsten.
Andreas Schmitt
als „Obermessdiener vom Dom“ zeigte, dass er mit seinem gewaltigen
Wortwitz und den treffsicheren Pointen in der Fastnacht zu den Besten
seiner Zunft zählt. Das Finale der ersten fulminanten Sitzungshälfte
gestaltete die „Spaßmacher Company“,
die den Saal fest im Griff hatte.
Sitzungspräsident Thomas März läutete zu 2x11 Minuten Pause ein, die von
der Brummerkapelle beschwingt mit diversen Fastnachtsmedleeys
stimmungsvoll gestaltet wurde.
Nachdem der Elferrat zur zweiten
Sitzungshälfte einmarschiert war, wurde die Bühne frei gegeben für die
brasilianische Bahia Dance Gruop.
Mit Hilfe südländischer Rythmen verwandelte sich der herrschaftliche
Friedrich-Thiersch-Saal zur Copacabana. Kakaofarbene Schönheiten
geschmückt mit glitzernden Bikinis und bunten Federornamenten ließen die
Brummerbühne beben. Saltos und Überschläge wurden von den nicht weniger
ansehnlichen Tänzer vollführt. Ein energiegeladener und farbenfroher
Auftakt für eine zweite Sitzungshälfte, die Großes versprach. Büttenass
Klaus Freier
ließ den Zuschauer als Protokoller wissen, dass frohe Menschen friedlich
sind und es nach Kräften gefeiert werden soll. Und dass die Brummer
richtig feiern können, zeigte der deutsche Meister des Showtanzes
„Ragazzi“ mit ihrer Bühnenrevue „Loveboat“. Auch diese Präsentation bot
mit ihren tollen Kostümen und ihrer mitreißenden Musik,
Unterhaltungswert auf höchstem Niveau. Sanitäter
Rolli Müller
feierte in diesem Jahr 50 jähriges Brummerbühnenjubiläum und stellte mit
tiefsinnigem Wortwitz sein Klinikum „Unikum“ vor. Dass nicht nur er bei
den Brummern, sondern auch seine Klinikkollegen einmal klein angefangen
haben, konnte man beim Schönheitschirurgen erfahren, dessen Karriere als
Liftboy begann. Rolli Müller begeisterte mit diesem Vortrag und traf der
Narrenschar damit voll ins Herz. „Moskauer Nächte“ feierten die
Rot-Weißen Funken mit
Ihrem Showprogramm und zeigten auf ein Neues, was diese professionelle
Tanzgruppe zu bieten hat. Den Abschlussvortrag hielt
Schorsch Eger alias
„Hannes vom Weinberg“. Zum krönenden Abschluss gab der Sitzungspräsident
die Bühne für die Tugenbolde
frei, die noch einmal tief in die Stimmungskiste griffen. Eingerahmt von
den Rot-Weißen Funken und den brasilianischen Sambatänzerinnen sang
Bariton Sebastian Eger
die traditionelle Brummer „Mondhymne“. Mit diesem sensationellen
Schlussbild verabschiedete und bedankte sich Thomas März
bei einem wundervollen Publikum, dass sich
von den vielen Highlights dieser Sitzung so stimmungsvoll mitreißen
ließ. Mit dem Ausmarsch der Elferräte wurde gleichzeitig die Party in
den Nebenräumen des Kurhauses für eröffnet erklärt. Bis zum frühen
Morgen feierten Brummeraktive, Bühnenakteure und Zuschauer gemeinsam den
Ausklang dieser schönen Sitzungsgala in der Disco mit DJ Jens Renneisen.