|
|
Datum: |
23.01.2010 |
|
Ort: |
Bürgerhaus Erbenheim |
|
Berichte: |
Brummer-Bericht |
Brummer-Bericht
Die Brummer eröffneten die Sitzungskampagne mit einer brillanten
Fremdensitzung unter der souverän, charmanten Leitung des
Sitzungspräsidenten Thomas März im Bürgerhaus
Erbenheim. Es wurde ein närrisches Feuerwerk abgefackelt, das mit
bravurösen Showeinlagen und Rednern der ersten Liga bespickt war.
Brummer-Aktiver Dr. Karl-Heinz Ehmig fand traditionell
als Harlekin die Eröffnungsworte an das närrische Auditorium. Diesmal
nicht wie in gewohnter Weise rückblickend auf das vergangene Jahr,
sondern eher mit leisen Tönen schauend auf das aktuelle Geschehen. Umso
lauter wurde es, als die Elferräte, begleitet von der
Prinzengarde Wiesbaden 1900 e.V. und den Rot-Weißen
Funken aus Frickhofen, ins festlich dekorierte Bürgerhaus
einmarschierten. Für Schwung und Bewegung sorgte Stimmungsmacher
Oliver Mager mit seiner „Pappnas“ sowie dem „Brummerfastnachtstwist“
und konnte den ganzen Saal zum Schunkeln und Mitmachen animieren.
Büttenass Klaus Freier ließ den Zuschauer als
Protokoller wissen, dass frohe Menschen friedlich sind und es nach
Kräften gefeiert werden soll. Und dies wurde im Anschluss von den
Rot-Weißen Funken und ihrem meisterlich, preisgekrönten Gardetanz auf
einer bebenden Bühne demonstriert. Heinz- das Muttersöhnchen alias
Frank Böhme versuchte sich im Autofahren und war sich
sicher zum Schluss, er fährt lieber wieder Bus. Richtig gefahren sind
die Brummer mit der Formation Ragazzi aus der Limburger
Tanzschule Josat-Dörr. Einmal mehr begeisterte der
deutsche Meister im Showtanz mit seiner farbenprächtigen Show „Ups, die
Krone ist weg“ und verwandelte die Bühne in ein Feuerwerk aus Schauspiel
und professionellen Tanzeinlagen. Kein Geringerer als Andreas
Schmitt der „Obermessdiener vom Mainzer Dom“ hielt die ewige
Zänkerei zwischen Mainz und Wiesbaden am Leben. Zwischen einem
„Hausmacher Worschtebrot“ und einem „Kanapee“ mag es wohl feine
Unterschiede geben. Im Anschluss heizten die Nackenheimer
Tugendbolde den Bürgersaal so richtig ein. Mit ihrem
vielfältigen Bühnenprogramm rissen die stimmgewaltigen Vollblutmusiker
die Zuschauer von ihren Stühlen und bestritten damit das prächtige
Finale der ersten Halbzeit.
Bei der Eröffnung der zweiten Sitzungshalbzeit gelang es den Gottestalern innerhalb weniger Minuten, das Bürgerhaus in ein Oktoberfest zu verwandeln. Die wiederholten Zugaberufe ließen deutlich erkennen, dass das närrische Publikum noch lange nicht genug hatte von diesen sympathischen Musikern. Vollblutredner Begge Peter, eigentlich kaum noch steigerungsfähig, demonstrierte, wie er mit seiner Frau Tango tanzt. Dass dies eher so ausschaut, als ob man einen Eisschrank in die Ecke schiebt, brachte er erschreckend authentisch auf die Bühne. Auch in der zweiten Sitzungshälfte unterhielt uns die Formation Ragazzi mit ihrem „Loveboat“ auf höchstem Niveau. Unterhaltung vom Feinsten zeigte auch die neu Haus- und Hofkapelle „Brummer Show-Band“, die sichtlich Spaß und Freude daran hatten, das Publikum mit ihren Schunkeln und Gesangseinlagen in Schwung zu halten. Sanitäter Rolli Müller feierte in diesem Jahr 50 jähriges Brummerbühnenjubiläum und stellte mit tiefsinnigem Wortwitz sein Klinikum „Unikum“ vor. Dass nicht nur er bei den Brummern, sondern auch seine Klinikkollegen einmal klein angefangen haben, konnte man beim Schönheitschirurgen erfahren, dessen Karriere als Liftboy begann. Eine Augenweide an Schönheit und perfekter Tanzdarbietung zeigten die Rot-Weißen Funken mit Ihrer gewaltigen Tanzshow „Moskauer Nächte“. Jürgen Leber als Eintrachtfan zeigte auch an diesem Abend, dass das Lebbe weitergeht und lehnte seinen Vortrag gekonnt, wie soll es anders sein, an die kommende WM in Afrika an. Das Finale der Sitzung war nicht minder prächtig, denn die Auringer Buben, gern gesehene Brummergäste“, verwandelten auch dieses Mal das Bürgerhaus in eine Fastnachtshochburg. Ein tollen Anblick bot das Schlussbild, wo Elferräte, Rot-Weiße Funken und die Ragazzis gemeinsam mit Bariton Sebastian Eger, den Mond anstimmten.